März 5, 2021

Schicksalsfrage Migration

Nicht ohne Grund war es die oppositionelle Haltung in der Migrationsfrage, die der AfD seit der Gründung zu ihrem historischen Erfolg verhalf. Sie ist eng mit einer Schicksalsfrage unseres Landes verknüpft, über die die Etablierten in stiller Übereinkunft geschwiegen hatten. Unter der Duldung nominell konservativer Regierungen, die weder zum Gestalten noch zum Bewahren in der Lage waren, treiben Linke und Liberale seit Jahrzehnten die Auflösung des Volks- und Nationalgedanken voran. Wie gefährlich diese, im völligen Gegensatz zur Geschichte Europas und den Denktraditionen des Abendlandes stehenden Gesellschaftsvorstellungen sind, offenbarte die hausgemachte Migrationskrise von 2015.

Durch das augenscheinliche Versagen wurden die tiefliegenden Probleme und fehlenden Antworten auf drängende Fragen so offensichtlich, dass es auch den regierungstreuesten Medienhäusern nicht mehr gelang diese vollständig zu kaschieren.

Für einen anhaltenden Erfolg unserer Partei ist es dennoch wichtig, eine auf Dauer ausgelegte Vision für Deutschland zu entwickeln, die eine zufriedenstellende Antwort auf die Schicksalfragen der Postmoderne bietet. Der Umgang mit Einwanderung ist dabei nur ein Teil der Frage, ob wir das Verständnis von Deutschland als Heimat des historisch gewachsenen Deutschen Volkes weitertragen oder zulassen, dass seine Bedeutung mehr und mehr auf die eines identitätslosen Territoriums zurückgestutzt wird.

Die AfD ist keine Partei des Zeitgeistes.
Die AfD ist die einzige parlamentarische Repräsentation derer, die Deutschland vor den Verwerfungen unserer Zeit schützen möchten.
Der Leitantrag ist in diesem Themenfeld ein guter Schritt in Richtung eines langfristig gedachten Plans für Deutschland. Die Rückkehr zum Abstammungsprinzip, eine Abschiebeoffensive und eine Reduzierung von falschen Anreizen sind dabei unerlässlich. Dazu zählt aber auch im Felde der regulierten und wirtschaftlich sinnvollen Migration nach dem Vorbild Kanadas, klarzustellen, dass der Fortbestand unseres Volkes ohne Wenn und Aber über wirtschaftlichen Zielen stehen muss. Zuerst müssen klare Rahmenbedingungen gesetzt werden, in welchem Maße Einwanderung in unsere Gesellschaft erfolgen darf, erst danach kommen ökonomische Überlegungen zum Tragen.

Deutschland ist nicht verhandelbar.

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